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010
11.07.2004, 13:13 Uhr
(un)wissender
Niveauwart


@NemoEimi
Danke, dass baut mich auf.
--
Wer früher stirbt ist länger tot.
 
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011
11.07.2004, 13:17 Uhr
(un)wissender
Niveauwart


Technisch gesehen kann ich das nachvollziehen, ebenso wie ich addieren kann.
Verstehe die Lösung von NemoEimi trotzdem nicht.


Bearbeitung:

Naja, ein wenig versteh ich, aber mit dem Schulsystem hat das bis auf das Ergebnis nicht viel zu tun, da man anderes vorgeht. Hier werden von jedem Zwischenergebnis alle(!) einzelbittigen addieren Stellen genommen, der Übertrag aller Stellen(!) ausgerechnet und beide Ergebnisse exklusiv verknüpft.
Das geht so lange, bis es keinen Übertag mehr gibt, dass ist tatsächlich auch Abbruchbedingung im Schulsystem.


--
Wer früher stirbt ist länger tot.

Dieser Post wurde am 11.07.2004 um 13:35 Uhr von (un)wissender editiert.
 
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012
11.07.2004, 13:38 Uhr
(un)wissender
Niveauwart




Zitat von NemoEimi:

[...]und die ist immer isomorph zur Arithmetik in Z/2^n[...]



Kannst du das erklären?
--
Wer früher stirbt ist länger tot.
 
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013
11.07.2004, 14:03 Uhr
FloSoft
Medialer Over-Flow
(Administrator)


Die mathematische Menge Z ist gemeint und 2^n ist nun mal in dieser
--
class God : public ChuckNorris { };
 
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014
11.07.2004, 14:14 Uhr
(un)wissender
Niveauwart


Hm, ok, aber die Aussge stimmt so nicht ganz, glaube ich, da sie nicht immer isomorph ist, sondern nur, wenn wir den Zahlenraum aufteilen und damit anders interpretieren.
Eine negative Zahl kleiner als -(2^31 + 1) ist in normalen 32Bit Maschinen von der Hardware nicht mehr darstellbar.
--
Wer früher stirbt ist länger tot.
 
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015
11.07.2004, 14:44 Uhr
NemoEimi




Zitat von (un)wissender:

Kannst du das erklären?


Klar kann ich das erklären, mein mathematisches Vertiefungsgebiet ist abstrakte Algebra, und Faktorringe habe ich daher zum Frühstück, zu Mittag und zum Abendessen... äh... aber den allgemeinen Fall davon brauchen wir hier gar nicht .
Wenn Du Dir die CPU eines typischen Computers anschaust, wirst Du feststellen, daß es dort keine gesonderten Rechenwerke für Zahlen vom Typ int versus Zahlen vom Typ unsigned gibt, sondern daß beide von der gleichen Hardware verarztet werden. Das liegt daran, daß die Maschine nicht wirklich mit natürlichen Zahlen rechnet, sondern mit Zahlen aus dem endlichen Ring Z/2^n (n=32 ist gebräuchlich, bei Unklarheiten betreffend die Definition der Ringe Z/k für k > 0 natürlichzahlig verweise ich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Restklassenring ), und diese werden nur je nach Anwendung passend als natürliche Zahlen interpretiert. Das tut man, indem man sich ein zusammenhängendes endliches Teilstück von Z sucht, das die Null enthält, und das von der Länge 2^n ist, und bei Notwendigkeit der Ausgabe eines Rechenergebnisses die Maschinenzahl (die ja im Grunde eine Restklasse modulo 2^n ist) auf ihren eindeutig bestimmten Repräsentanten innerhalb besagten Intervalles abbildet.

Grüße,
Nemo

Dieser Post wurde am 11.07.2004 um 14:52 Uhr von NemoEimi editiert.
 
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016
11.07.2004, 15:53 Uhr
(un)wissender
Niveauwart


Obiges ist mir klar.


Zitat von NemoEimi:

[...]und die ist immer isomorph zur Arithmetik in Z/2^n[...]



Also, was du mit dem Satz eigentlich umgangssprachluch aussagen wolltest, ist, das die Regeln der Mathematik im ganzzahligen Bereich des Computers gelten.
--
Wer früher stirbt ist länger tot.
 
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017
11.07.2004, 17:21 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)



Zitat von NemoEimi:


Klar kann ich das erklären, mein mathematisches Vertiefungsgebiet ist abstrakte Algebra, und Faktorringe habe ich daher zum Frühstück, zu Mittag und zum Abendessen... äh... aber den allgemeinen Fall davon brauchen wir hier gar nicht .
Wenn Du Dir die CPU eines typischen Computers anschaust, wirst Du feststellen, daß es dort keine gesonderten Rechenwerke für Zahlen vom Typ int versus Zahlen vom Typ unsigned gibt, sondern daß beide von der gleichen Hardware verarztet werden. Das liegt daran, daß die Maschine nicht wirklich mit natürlichen Zahlen rechnet, sondern mit Zahlen aus dem endlichen Ring Z/2^n (n=32 ist gebräuchlich, bei Unklarheiten betreffend die Definition der Ringe Z/k für k > 0 natürlichzahlig verweise ich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Restklassenring ), und diese werden nur je nach Anwendung passend als natürliche Zahlen interpretiert. Das tut man, indem man sich ein zusammenhängendes endliches Teilstück von Z sucht, das die Null enthält, und das von der Länge 2^n ist, und bei Notwendigkeit der Ausgabe eines Rechenergebnisses die Maschinenzahl (die ja im Grunde eine Restklasse modulo 2^n ist) auf ihren eindeutig bestimmten Repräsentanten innerhalb besagten Intervalles abbildet.

Grüße,
Nemo

Nicht schlecht, keine schlechte Erklärung, damit zeigt man, dass man mit Logik und Algebra die gnaze Mathematik beschreiben kann. Naja, du scheinst sehr viel davon zu wissen, ich aber noch nicht ganz, ich muss sehr viel bemühen, um die Faktorgruppen und Faktorringen zu sehen, vor allem weil ich in bald eine mündliche Prüfung in Algebra haben werde
--
A! Elbereth Gilthoniel!
silivren penna míriel
o menel aglar elenath,
Gilthoniel, A! Elbereth!

Dieser Post wurde am 11.07.2004 um 17:21 Uhr von Pablo editiert.
 
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018
11.07.2004, 17:22 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)


@flo: ich will mich nicht beschweren, aber die [quote] tags sind irgendwie am A... Eimer :
ist da nicht ein nowrap zu viel?
--
A! Elbereth Gilthoniel!
silivren penna míriel
o menel aglar elenath,
Gilthoniel, A! Elbereth!

Dieser Post wurde am 11.07.2004 um 17:25 Uhr von Pablo editiert.
 
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019
11.07.2004, 19:38 Uhr
FloSoft
Medialer Over-Flow
(Administrator)


? wo ist da ein nowrap zu viel?



falls das nicht geht:

https://ssl.ra-doersch.de/ma.ra-doersch.de/docs/quote.jpg
--
class God : public ChuckNorris { };

Dieser Post wurde am 11.07.2004 um 19:39 Uhr von FloSoft editiert.
 
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