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010
01.12.2007, 09:50 Uhr
Pler
Einer von Vielen
(Operator)


Ich gebe 0xdeadbeef weitestgehend recht. ao und Pablo muß ich zustimmen, daß man den Papst ja nicht unbedingt als Dummkopf bezeichnen muß.

Viele Argumente wurde schon gesagt. Alle weiteren sind dann vor allem immer die gleichen. (Ich meine die, die ich jetzt noch anbringen würde ... )

Ich möchte nur auch noch kurz dazu sagen, daß sich Kirchliches, soweit es, geht aus öffentlichen Bereichen zurückziehen sollte / werden sollte.

Ich halte nichts von Kreuzen in Schulen, speziellen Unterricht über einzelne Religionen in den Schulen...
Alle Schüler sollten Ethik-Unterricht haben. Dort lernen Sie über das Christentum etwas, aber auch über 17 weitere Religionen. Das ist sicherlich gut für die Allgemeinbildung. Die Leute, die "Religionsunterricht" haben, lernen dagegen nur Sachen über ihre "eigene" Religion.

In seiner Freizeit kann dann ja jeder noch in die Kirche gehen und Christenlehre oder sonstwas machen. Aber warum muß sowas die Schule machen? Schließlich muß ich mit Steuergeldern die Lehrer bezahlen, die ihre Religion da in der Schule verbreiten.

Warum müssen Parteien "Christliche" sein? Warum wird die Kirchensteuer vom Staat eingetrieben?

Dass Kirche usw. etwas Gutes tun, zählt für mich übrigens auch nicht. Hab auch mal gelesen, daß das ein sehr geringer Anteil ihres Umsatzes/Einnahmen ist.



Zitat:
("Allzu sehr" sieht komisch aus, oder? Manchmal frage ich mich, ob ich mich je an die Feinheiten der neuen deutschen Rechtschreibung gewöhnen werde )

Niemand zwingt dich die neue Rechtschreibung zu nutzen. Du kannst auch weiterhin nach der alten schreiben.
 
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011
01.12.2007, 10:51 Uhr
Karldin Shinowa
Professional Noob


Ich habe mir noch nicht alles durchgelesen, werde mich hier wahrscheinlich dann noch einmal melden....


Zitat von Pler:

Ich halte nichts von Kreuzen in Schulen, speziellen Unterricht über einzelne Religionen in den Schulen...
Alle Schüler sollten Ethik-Unterricht haben. Dort lernen Sie über das Christentum etwas, aber auch über 17 weitere Religionen. Das ist sicherlich gut für die Allgemeinbildung. Die Leute, die "Religionsunterricht" haben, lernen dagegen nur Sachen über ihre "eigene" Religion.


Wenn ein Religionsunterricht nur über die eigene Religion unterrichtet ist es kein richtiger Religionsunterricht. Ich persönlich lerne auch in der Schule über andere Religionen (vor kurzem hab ich erst ein Kurzreferat über Buddhismus gehalten). Im Religionsunterricht ist natürlich ein gewisser Schwerpunkt auf der eigenen Religion. Und warum? In welcher Religion wächst man denn auf? In welchen Strukturen ist man denn? Ich finde es wichtig über seine eigene Religion zu lernen, sie zu verstehen, die Sicht der Kirche zu verstehen. Im Religionsunterricht wird einem keine Gehirnwäsche verpasst. Man kann gerne sich seinen Teil dazu denken, aber zuhören und eine andere Sichtweise hören sollte man schon.
--
Ich will die Welt verbessern, doch Gott gibt mir nicht den Code.
 
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012
01.12.2007, 12:16 Uhr
FloSoft
Medialer Over-Flow
(Administrator)



Zitat von Karldin Shinowa:
Im Religionsunterricht wird einem keine Gehirnwäsche verpasst.


dann hast du eine der wenigen guten religionslehrer erwischt ...
--
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013
01.12.2007, 13:05 Uhr
Suba Esel




Zitat von Pler:
Alle Schüler sollten Ethik-Unterricht haben. Dort lernen Sie über das Christentum etwas, aber auch über 17 weitere Religionen. Das ist sicherlich gut für die Allgemeinbildung. Die Leute, die "Religionsunterricht" haben, lernen dagegen nur Sachen über ihre "eigene" Religion.


Zum Thema "Religions"unterricht bei uns:
im evangelischen Religionsunterricht (wo ich als Katholik in der 9. hinmusste, weil katholischer Religionsunterricht nicht angeboten wurde, und wo der Lehrer noch nicht einmal die katholischen Sakramente kannte) haben wir über so religionswichtige Themen wie Klonen gesprochen, dieses Jahr (in katholischer Religion) haben wir bis jetzt das Thema "Kritik an Gott" (mit dem Film Bruce Allmächtig) behandelt - insgesamt könnte man sagen, im evangelischen Religionsunterricht tut man zwar etwas, aber es hat nichts mit Religion zu tun, im katholischen tut man nichts.

Das stört mich sowieso in allen möglichen Fächern - Englisch (auf Englisch formulieren, wer was für Probleme mit wem hat), Politik (zwischenmenschliche Probleme ebenfalls ein Hauptthema), Religion sowieso (wer hat was für Probleme und ist deshalb ganz arm dran), Geschichte (wer hatte was für Probleme und warum) - ich meine, es stimmt ja, dass es vielen Menschen sehr schlecht geht, aber wieso muss das in der Hälfte aller Schulfächer behandelt werden?


Aber zurück zum Thema, die Aussage des Papstes ist sicherlich ziemlich schlecht gewählt, ich vermute aber, dass er damit den Kommunismus meint - und dieser hat sicherlich für sehr viele Menschen Leid bedeutet.


So, jetzt hab ich auch mal meinen Senf dazugegeben und Dampf abgelassen zum Thema Religionsunterricht.
--
Simon
 
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014
01.12.2007, 13:08 Uhr
Karldin Shinowa
Professional Noob


Ähm "Kritik an Gott" ist nichts?
--
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015
01.12.2007, 13:14 Uhr
Suba Esel



Wenn dies in der Form von "Bruce allmächtig" behandelt wird (gut, ich gebe zu, die Idee kam aus der Klasse, aber man muss als Lehrer nicht alle Vorschläge annehmen), ist das für mich nichts, nein.
Außerdem wars Zufall - wir hatten seit Anfang des Schuljahres genau drei Religionsstunden, und in der ersten habenwir nichts gemacht.

Unter "nichts machen" verstand ich auch eher, keinen geregelten Unterricht zu erhalten - das Problem an der Sache ist, dass die Lehrerin absolut unfähig ist (für Schule). Sie unterrichtet Sport und Religion, ist Beratungslehrerin und unterhält nebenbei einen Zirkus, der Kontakte zu armen Kindern aus Afrika hat - alles ehrenwerte Sachen, keine Frage, aber dabei kommt der Unterricht zu kurz. Wir bekommen keine Hausaufgaben, die Stunden bestehen darin, irgendwelche sozialen Einrichtungen zu besuchen, drei Viertel fallen sowieso aus, und ab und an bekommen wir ein Arbeitsblatt... Tut mir Leid, aber das ist nicht das was ich mir unter Religionsunterricht vorstelle.
--
Simon

Dieser Post wurde am 01.12.2007 um 13:41 Uhr von Suba Esel editiert.
 
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016
01.12.2007, 13:25 Uhr
Karldin Shinowa
Professional Noob


Okay da muss ich dir recht geben, wenn das so abläuft. Was hast du gegen Behandlung Filme wie Bruce allmächtig. Wäre es dir lieber es würde irgendein 80er Film behandelt werden?
Aber hier geht es ja meiner Meinung nach eher: Religionsunterricht ja oder nein? Wie Religionsunterrichte teils ablaufen ist schlecht aber das könnte man ja bei jedem Fach so analysieren. Ich bin noch immer der Meinug das Religionsunterricht seinen Sinn hat, auch wenn er vielleicht nur selten richtig ausgeführt wird (was natürlich verbesserbar wäre)
--
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017
01.12.2007, 13:26 Uhr
FloSoft
Medialer Over-Flow
(Administrator)



Zitat von Suba Esel:

Aber zurück zum Thema, die Aussage des Papstes ist sicherlich ziemlich schlecht gewählt, ich vermute aber, dass er damit den Kommunismus meint - und dieser hat sicherlich für sehr viele Menschen Leid bedeutet.



naja kommunismus "an sich" ist nicht schlecht - nur wurde er missbraucht für andere Machtpolitischen Ziele. Genauso wie inzwischen der Kapitalismus nicht mehr "gut" ist.
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018
01.12.2007, 13:36 Uhr
ao

(Operator)



Zitat von Pler:
In seiner Freizeit kann dann ja jeder noch in die Kirche gehen und Christenlehre oder sonstwas machen. Aber warum muß sowas die Schule machen?

Um den Unterrichtsstoff unter Kontrolle zu halten. Wir haben uns gerade über Fanatiker unterhalten. Denen würde ich das Unterrichten nicht überlassen wollen.
 
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019
01.12.2007, 13:41 Uhr
ao

(Operator)



Zitat von 0xdeadbeef:
Mag der Papst (damals Kardinal) eine Schrift "Crimen Sollicitationis" verfassen, in der er die methodische Vertuschung von Kinderschändungen durch Priester anordnet (mehr dazu hier: http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/panorama/5402928.stm )

Wow. Wenn das tatsächlich stimmt, ist das ein echter Hammer. Die Berichte aus Regensburg vom vergangenen Sommer hab ich natürlich gelesen, aber dass das seit Jahrzehnten und systematisch so läuft, ist mir neu.

Muss das erstmal genau lesen - ist ja was länger - und verdauen.

ao
 
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