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Autor Thread - Seiten: > 1 < [ 2 ]
000
21.03.2007, 17:15 Uhr
Audron-AT-www
http://www.sXene.de Audron@sxene.de
(Operator)


Tag!

Habe vor ein Linux auf meinem USB Stick zu installieren, welches ich dann von überall aus starten kann.
Habe mir einiges darüber durchgelesen und benutze nun ein modifiziertes Knoppix mit etwa 50 MB.

Nun, bevor ich es teste, habe ich jedoch eine Frage. Wenn ich dort Dateien speichere (Textdateien) oder Downloads mache etc, werden die dann auf meinem Stick gespeichert? Und kann ich dann wenn ich die Linux Dateien drauf habe noch Dateien im "Windows Dateisystem" draufkopieren?

Mein USB Stick ist laut Hersteller dazu fähig, als Bootdevice verwendet zu werden.

Kann mir jemand dazu Informationen geben? Bin wirklich ein totaler Linuxanfänger, will mich aber dort einlesen. Es geht mir besonders um Netzwerk/Computeradministration und um Programmierung (Basic/C++).

Danke schonmal im Vorraus!
--
Mit freundlichen Grüßen
Audron, audron@sxene.de

Dieser Post wurde am 21.03.2007 um 17:17 Uhr von Audron-AT-www editiert.
 
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001
21.03.2007, 17:17 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)


dein USB Stick fungiert als Festplatte, sprich als eine S-ATA Platte über den USB Bus (über USB Mass Storage). D.h. darauf kannst du alles tun, wie auf einem Linux, das von einer Festplatte gebootet wird.
--
A! Elbereth Gilthoniel!
silivren penna míriel
o menel aglar elenath,
Gilthoniel, A! Elbereth!
 
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002
21.03.2007, 17:33 Uhr
Audron-AT-www
http://www.sXene.de Audron@sxene.de
(Operator)


Das ist ja genial.
Das heißt ich kann wirklich überall wo ich bin (und den USB Stick als Startplatte angegeben habe) booten und programmieren, speichern und downloaden? Ich nutze den Stick dafür, jedoch auch um Dateien in der Schule zu sichern. So werde ich neben dem Linux auch einen Ordner mit Word Dateien, Excel Dateien, Präsentationen, Bildern etc haben. Kann ich diese auf einem normalen Windows Rechner ansehen oder gibts da Probleme mit dem Dateisystem?

edit:
Kannst du mir da ein Linux empfehlen, das ich darauf installieren könnte? Ich meine, habe eine von 50MB - da ist wohl nicht sehr viel Zeugs dabei. Da sollte schon einiges zur Netzwerkadministration/Programmierung drauf sein und es sollte eine grafische Oberfläche haben, jedoch "nur" an die 500 mb groß sein. Sollte ich mir das selbst zusammenstellen oder kannst du mich da auch beraten?
--
Mit freundlichen Grüßen
Audron, audron@sxene.de

Dieser Post wurde am 21.03.2007 um 18:10 Uhr von Audron-AT-www editiert.
 
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003
21.03.2007, 20:06 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)


Es gibt einige gute Distris für USB. µClinux wäre nicht schlecht. Im Prinzip kommen Distris in Frage, die sich auf Embedded Systems bzw. Heimrouter installieren lassen, weil sie uClibc + busybox benutzen, sehr kleine binaries haben und das System schlank und stabil bleibt.

Bei 50 MB finde ich, dass man am besten sein eigenes System bauen sollte, da die Anforderungen ganz anders sind als wie bei PC. D.h. im Prinzip spricht nichts gegen ein LFS oder ein Gentoo.

TinyGentoo: Umfangreiche Dokumentation, wie man ein Gentoo < 5mb packen kann. Sprache: Englisch
Mini-Gentoo: Weniger umfangreichere Doku, im Prinzip dasselbe. Sprache: Deutsch



Zitat:

Kann ich diese auf einem normalen Windows Rechner ansehen oder gibts da Probleme mit dem Dateisystem?



Ein USB Linux ist nichts anders als ein Linux, welches sein Root Verzeichnis auf einem USB Device hat. D.h. diese Frage lässt sich genauso beantworten, als wenn du ein Windows/Linux mit DualBoot hättest: Solange du ext2/3,reiserfs & co, benutzt, wird dein Windows keine Linux Partitionen einhängen. Es gibt einen guten ext2/3 Treiber für Winows, aber ob du das in deiner Schule installieren kannst, ist fragwürdig.
Anderseits würde ich persönlich niemal ein Linux auf fat32 installieren.


Zitat:

Das heißt ich kann wirklich überall wo ich bin (und den USB Stick als Startplatte angegeben habe) booten und programmieren, speichern und downloaden? Ich nutze den Stick dafür, jedoch auch um Dateien in der Schule zu sichern.



Du müsstest richtig partitionieren und vfat/ntfs Partitionen einbauen. Ein USB Stick ist wie eine USB Festplatte. Für den Rechner ist das alles wie eine S-ATA Platte über den USB Bus. Wenn das BIOS USB devices booten kann, ist alles ok. Was passiert aber, wenn der Rechner bereits eine oder mehrere S-ATA Platten hat? Dann ist dein USB-Stick nicht mehr /dev/sda sondern sdb oder sdc, d.h. unter Umständen bootet dein USB-Linux nicht mehr, weil es die root Partition nicht einbinden kann oder die falsche einbindet.

edit: 50 MB ist viel zu wenig für ein Desktop, das kannst du praktisch vergessen.
--
A! Elbereth Gilthoniel!
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Dieser Post wurde am 21.03.2007 um 20:07 Uhr von Pablo editiert.
 
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004
21.03.2007, 21:51 Uhr
Audron-AT-www
http://www.sXene.de Audron@sxene.de
(Operator)


Also dieses Knoppix für den USB Stick ist 50 MB groß. Mir war aber schon klar, dass das nicht sehr umfangreich sein kann.
Der USB Stick fasst 1 GB also kann ich da schon nen paar hundert MB Distri draufknallen.

Naja, die Sache ist wie gesagt, dass ich normale Dateien für die Schule draufhaben will jedoch auch ein Linux zum booten. Ich meine, auf einer Windows Festplatte kann man ja auch Linux+Windows Dateien draufschreiben - man kann halt nur nicht von Windows auf die Linuxdateien zugreifen (was ich auch garnicht will). Jedenfalls, wenn man zwei Partitionen erstellt, was mir etwas riskant erscheint bei einem USB Stick da der sich sicher nicht partitionieren lässt.

Ist das trotzdem möglich? Oder muss man diese ext2/3 Treiber dafür installieren? Dann wäre das ganze ja nur mit Aufwand verbunden und völlig unnötig.
--
Mit freundlichen Grüßen
Audron, audron@sxene.de
 
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005
21.03.2007, 22:57 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)



Zitat von Audron-AT-www:
Also dieses Knoppix für den USB Stick ist 50 MB groß. Mir war aber schon klar, dass das nicht sehr umfangreich sein kann.
Der USB Stick fasst 1 GB also kann ich da schon nen paar hundert MB Distri draufknallen.



Am Anfang hast du von 50 MB geredet.



Zitat von Audron-AT-www:

Naja, die Sache ist wie gesagt, dass ich normale Dateien für die Schule draufhaben will jedoch auch ein Linux zum booten. Ich meine, auf einer Windows Festplatte kann man ja auch Linux+Windows Dateien draufschreiben - man kann halt nur nicht von Windows auf die Linuxdateien zugreifen (was ich auch garnicht will).


es sind deine Daten, tue sie dort, wo du sie haben willst/öffnen willst



Zitat von Audron-AT-www:

Jedenfalls, wenn man zwei Partitionen erstellt, was mir etwas riskant erscheint bei einem USB Stick da der sich sicher nicht partitionieren lässt.



Wieso soll sich ein USB Stick nicht partitionieren lassen? Wie ich schons agte, für den PC ist dein USB Stick eine weitere S-ATA Platte. Ich weiß nicht, was Windows macht, aber unter Linux habe ich schon welche formatiert/partitioniert.



Zitat von Audron-AT-www:

Ist das trotzdem möglich? Oder muss man diese ext2/3 Treiber dafür installieren? Dann wäre das ganze ja nur mit Aufwand verbunden und völlig unnötig.


ich verstehe deine Frage nicht, was soll möglich sein?
--
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006
21.03.2007, 23:14 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)


Ok, hab gerade einen Test mit einem USB Stick gemacht. Unter Linux habe ich es Partitioniert:

Primary Partition 1: 100 MB (ext3)
Primary Partition 2: Rest (150 MB) (Windows 95 fat32)

Mein Linux mountet alles nach wie vor.

Windows stellt sich quer. Denn es zeigt mir nur die erste Partition an. Da ich die ext2/3 Windows Treiber habe, kann ich sogar auf diese Daten lesen. Aber Windows kann/will die 2. Partition nicht anzeigen, die fat32 drauf hat. Das finde ich seltsam. Wie gesagt, keine Ahnung, was Windows mit den Sticks macht. Über den Disk Managmet sehe ich beide Partitionen, kann sie aber nicht verändern. Ich konnte nur alle löschen (obwohl ich nur eine von den 2 gewählt habe) und nur eine einzige (die alles umfasst) erstellen. Keine Ahnung, was Windows vorhat...
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A! Elbereth Gilthoniel!
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007
22.03.2007, 12:42 Uhr
FloSoft
Medialer Over-Flow
(Administrator)


Hi,
das ist irgendein spinnerenzchen von windows - machs einfach andersrum - erste partition fat32 und 2te ext3 für linux - wovon der nun bootet ist ja wurscht
--
class God : public ChuckNorris { };
 
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008
22.03.2007, 17:38 Uhr
Audron-AT-www
http://www.sXene.de Audron@sxene.de
(Operator)


Ich glaube nicht, dass die Rechner in der Schule SATA Festplatten haben, jedoch könnte dies bei bestimmten Kunden und unter anderem bei mir der Fall sein. (Bzw bei mir weiß ich es, ich habe eine)

Dort ist aber kein Linux drauf, die Partitionierung mache ich von Windows aus (oder, weil das wohl eher nicht möglich ist, von Linux auf einem Zweitrechner).
Nun kann es jedoch sein, dass der Kunde Linux auf einer SATA Platte hat. Tritt da dein besagtes Problem auf? Und gibt es da eine Lösung für?
--
Mit freundlichen Grüßen
Audron, audron@sxene.de
 
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009
22.03.2007, 21:41 Uhr
Pablo
Supertux
(Operator)


Mein besagtes Problem hat nichts mit den installieren Betriebsystemen zu tun sondern mit den Geräten, die dort vorhanden sind.

Wenn du zu Hause dein USB-Linux baust, dann wirst du am wahrscheinlichsten (je nachdem wie viele S-ATA Platte und wie viele USB-Sticks noch angeschlossen sind) unter /dev/sdb.

Wenn du dann darauf ein Linux baust, dann wirst du in der /etc/fstab sowas haben wie

/dev/sdb2 / ext3 .....

Steckst du dann dein USB Stick in einen Rechner ohne S-ATA Platten, dann ist dein USB-Stick /dev/sda und wupps, dann klappt das Booten nicht.

Lösung: ein initrd Image erstellen, welches beim Booten gelesen wird und ausgeführt, so dass bevor der Kernel /sbin/init ausführt, die /etc/fstab korrekt anpasst. Im Prinzip genauso, wie die LiveCDs.

Und da ist ein Problem bei dir: Wenn du ein USB-Linux haben willst, welches überall einsetzbar ist, dann wirst du eine LiveCD bauen müssen, die in ein USB Stick passt und das ist ein Haufen Arbeit (kann es bestätigen, hab schon LiveCDs gebaut)
--
A! Elbereth Gilthoniel!
silivren penna míriel
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Gilthoniel, A! Elbereth!

Dieser Post wurde am 22.03.2007 um 21:42 Uhr von Pablo editiert.
 
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